Der Maibaum

Die Tradition einen Maibaum aufzustellen geht nachvollziehbar bis ins 16. Jahrhundert zurück. Im ausgehenden 18. Jahrhundert entwickelt sich der Maibaum zu einem Symbol des neuen bayerischen Staatsbewusstseins. Die freien Gemeinden sahen in ihm ein Zeichen
der erlangten bürgerlichen Selbständigkeit.
Statussymbol ist die Höhe des Baumes und der jeweilige Schmuck,
der je nach Region sehr unterschiedlich ist.
Aus dem Wettstreit der einzelnen Gemeinden untereinander entwickelte sich das sog. "Mai-Baum-Stehlen", das teilweise längst nicht mehr die auch dafür geltenden Traditionen beachtet.

Auszug aus einem Gedich von Paul Schallweg:

So bleibt die Frage weiterhin: Was hat die Stanga für an Sinn?
Drum meine Damen, meine Herrn, derf ich mei Meinung kurz erklärn,
für was an so an Maibaum gibt: Wer Bayern ais sei Heimat liebt,
und net bloß des macht, was er braucht, und wenn ihn d`Arwad no so schlaucht,
der findt aa no für anders Zeit, nur einfach deswegn, weilsn g`freit.

Herzliche Grüße aus der Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK e. V.
an die Besucher unserer Homepage.

 

 

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