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Wir für den Menschen

Ambulant betreute Wohngemeinschaften

derzeit sind 2 Zimmer frei - Tel. 09621 4996-15

Für Menschen mit Demenzerkrankung

Erhalt und Unterstützung der Selbstbestimmtheit der betroffenen Personen

logo_brentanoDie Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK e.V. verfolgt das Ziel, Pflegebedürftige in all ihren Bedürfnislagen zu unterstützen und die Hilfeleistungen anzubieten, die ihnen in ihrer derzeitigen Situation am meisten helfen.
Dazu wurde über Jahre eine Kette an verschiedenen Leistungen aufgebaut, angefangen bei Essen auf Rädern, betreutem Wohnen über ambulante Pflege bis hin zur Tagespflege oder stationärer Pflege.

Nun reiht sich ein weiteres Glied in diese Kette ein. Seit 1. August 2019 gibt es in der Schwesternschaft zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. In jeder Wohngemeinschaft wohnen bis zu 12 Personen, die von einer dementiellen Erkrankung betroffen sind.

Was kann ich mir unter einer WG vorstellen?

Eine ambulant betreute Wohngemeinschaft ist eine Wohnform, die pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen das Leben in einem gemeinsamen Haushalt durch Zuhilfenahme von externen Pflege- und Betreuungsleistungen ermöglicht.
Die Mieter einer WG gestalten den Tagesablauf weitgehend selbst, sie werden dabei von einer Präsenzkraft unterstützt. Sie hilft ihnen bei organisatorischen, verwaltenden und betreuenden Maßnahmen und fördert das Gemeinschaftsleben in der WG.

Unsere ambulant betreuten Wohngemeinschaften sind im Sinne des Art. 2 Abs. 3 des Bayerischen Pflege- du Wohnqualitätsgesetzes konzipiert. Die Bewohner sind Mieter und haben das Hausrecht. Der Pflege- und Betreuungsdienst hat Gaststatus. In einer WG wohnen die Mieter in häuslicher Umgebung, die sich in vielen Dingen von einer stationären Einrichtung unterscheidet.

  • In einer WG ist das Leben ähnlich wie in einer Familie organisiert,
  • deshalb steht eine alltagsnahe Betreuung mit Förderung der alltagspraktischen Kompetenzen im Vordergrund.
  • Selbstverständlich ist eine ständige Präsenz eines Betreuungsteams gewährleistet.
  • Den Mietern wird es ermöglicht, bis zum Lebensende in der Wohngemeinschaft zu verbleiben, auch wenn Schwerstpflegebedürftigkeit eintritt.
  • Die Mieter möblieren ihr Zimmer selbst, Gemeinschaftsräume und Freiflächen werden gemeinsam genutzt.

Oberstes Ziel ist, die Selbstbestimmtheit der betroffenen Personen zu erhalten und unterstützen. Um dies zu erreichen, schließen sich die Mieter bzw. ihre Angehörigen als Vertreter zu einem Gremium der Selbstbestimmung zusammen. Dieses Gremium trifft sich regelmäßig, um gemeinsam die Abläufe der Tage und Woche zu diskutieren und zu beschließen, anstehende Feiern oder Ereignisse zu besprechen und Verbesserungen der Lebensqualität zu erreichen. Das Gremium wählt auch die externen Dienstleistungen aus, die hinzugezogen werden um den Mietern eine adäquate Versorgung zu ermöglichen.

Unterstützt wird das Gremium dabei von der Moderatorin Regina Schottenheim, die als Ansprechpartnerin für die Angehörigen da ist und zwischen ihnen und den Dienstleistern vermittelt.

Kosten

Die Finanzierung der Wohngemeinschaften steht auf verschiedenen Säulen:

  • Mietkosten / Nebenkosten
  • Betreuungspauschale
  • Haushaltskosten

Die Kosten für die ambulante Pflege werden als Sachleistungen über den ambulanten Pflegedienst mit der Pflegekasse verrechnet.

Mit der Eröffnung dieser Wohngemeinschaften wurde die Komplexeinrichtung der Schwesternschaft abgerundet.